Linqer vs. manuelle Kontrolle in Excel
Viele Händler starten mit einer Tabelle: Bestellungen exportieren, Abrechnungen danebenlegen und Abweichungen markieren. Das funktioniert — bis die Zahl der Bestellungen, Kanäle und Positionsarten wächst. Dieser Vergleich stellt beide Ansätze anhand der acht Kriterien gegenüber, die in der Praxis zählen.
Das Fazit
Excel ist gut, um zu verstehen, wie Abrechnungen funktionieren — doch sobald Volumen oder mehrere Marketplaces ins Spiel kommen, gewinnt automatische Reconciliation bei jedem Kriterium außer den Lizenzkosten.
Der Vergleich
Acht Kriterien im direkten Vergleich
Zeitaufwand pro Monat
Etwa eine Stunde: hochladen, gefundene Abweichungen prüfen und Claims vorbereiten.
Schnell ein bis zwei Tage pro Monat für Exporte, Pivot-Tabellen und manuelle Kontrollen.
Fehlererkennung
Mehr als 40 Fehlertypen werden automatisch erkannt, von überhöhten Provisionen bis zu doppelt abgezogenen Retouren.
Nur die Fehler, die du aktiv suchst; kleine Abweichungen über Tausende Zeilen bleiben unsichtbar.
Claim-Fristen
Fristen werden pro Marketplace überwacht, mit einer Meldung, bevor ein Zeitfenster abläuft.
Fristen stehen nirgendwo zentral; Claims verfallen unbemerkt, während die Datei auf einem Laufwerk liegt.
Multi-Marketplace
Bol, Amazon, Zalando und mehr in einer Übersicht, mit denselben Fehlerkategorien pro Kanal.
Jeder Kanal hat ein eigenes Dateiformat und ein eigenes Tabellenblatt; Kanäle zu vergleichen ist Handarbeit.
USt-Korrekturen
Umsatzsteuer auf Gebühren, Retouren und Korrekturen wird automatisch pro Positionsart aufgeschlüsselt.
USt-Regeln pro Marketplace müssen manuell recherchiert und fehleranfällig in Formeln übertragen werden.
Skalierbarkeit
Von Hunderten zu Millionen Bestellzeilen ohne Mehrarbeit oder langsamere Verarbeitung.
Wachstum bedeutet größere Dateien, langsamere Tabellen und steigende Fehlerwahrscheinlichkeit.
Kosten
Fester Monatsbetrag, der sich über gefundene Abweichungen und zurückgeholte Beträge selbst bezahlt.
Keine Lizenzkosten — die versteckten Kosten stecken in Stunden und verpassten Claims, aber auf der Rechnung steht null.
Audit-Trail
Jede Abweichung belegt mit Betrag, Ursache und Quelldokument — bereit für den Steuerberater.
Versionen und Formeln ändern sich unbemerkt; Nachvollziehbarkeit hängt komplett von der eigenen Disziplin ab.
Ehrlich gesagt
Wann reicht Manuell in Excel tatsächlich aus?
Du verkaufst auf einem Marketplace und verarbeitest höchstens ein paar Dutzend Bestellungen pro Monat.
Du willst erst selbst verstehen, wie eine Marketplace-Abrechnung aufgebaut ist, bevor du etwas automatisierst.
Deine Abrechnungen enthalten kaum Retouren, Korrekturen oder variable Gebühren.
Marketplace-Verkauf ist ein vorübergehendes Experiment und jeder Euro Fixkosten zählt.
FAQ
Häufige Fragen
Wie viel Zeit spart Linqer wirklich im Vergleich zu Excel?
Händler, die vorher einen Tag oder mehr pro Monat mit manuellen Kontrollen verbracht haben, erledigen dieselbe Arbeit in Linqer meist in unter einer Stunde: hochladen, Abweichungen prüfen und Claims vorbereiten.
Muss ich meine bestehenden Excel-Dateien migrieren?
Nein. Du lädst einfach den Export oder die Abrechnung des Marketplace selbst hoch — als CSV, Excel oder PDF. Die KI-Spaltenerkennung liest das Format automatisch, es ist also keine Migration oder Anbindung nötig.
Kann ich neben Linqer weiter in Excel arbeiten?
Ja. Jede Übersicht und jede Abweichungsliste ist exportierbar, sodass du die Ergebnisse weiterhin in deinen eigenen Tabellen oder Reports nutzen kannst.
Sieh den Unterschied mit deinen eigenen Zahlen
Lade eine Marketplace-Abrechnung hoch und sieh innerhalb von Minuten, was manuelle Kontrolle übersieht.